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30 Jahre teamtec

Zerspanungslösungen aus Leidenschaft

Die teamtec CNC-Werkzeugmaschinen GmbH ist seit 30 Jahren als Vertreter führender Werkzeugmaschinenhersteller aktiv. Ein wichtiger Bestandteil des teamtec-Angebotes ist – neben individuell ausgelegten Maschinen – ein Komplettservice, der unter anderem die Optimierung der Fertigungsstrategie inklusive Programmierunterstützung zur Reduzierung von Rüst- und Zykluszeiten enthält.

Zum teamtec-Angebot gehört auch eine besonders anwenderfreundliche Werkzeughaltertechnik. Diesbezüglich präsentierte teamtec auf der EMO 2017 eine Weltneuheit: ein völlig neues Schnellspannsystem, das bei Maschinen mit BMT-Werkzeugsystem den Werkzeughalterwechsel in 10 bis 15 Sekunden erlaubt. Es wurde von Oesterle+Partner entwickelt, einem Unternehmen aus Emmendingen, die seit zwölf Jahren Kooperationspartner von teamtec sind.
Weiterhin zeigte teamtec das von Oesterle+Partner entwickelte neue modulare Schnellwechselsystem nach PSC 32-C3 / ISO 26623 für Sandvik Coromant Capto C3 und ISO 26623-Systeme erweitert. Mit dieser Schnittstelle bietet teamtec seinen Biglia-Kunden ein optimales Schnellwechselsystem mit maximaler Wechselwiederholgenauigkeit, Lageorientierung und Einzugskraft der angetriebenen Werkzeuge. 

20 Jahre deutsch-italienische Erfolgsgeschichte
Bereits seit 20 Jahren sind die teamtec Werkzeugmaschinen-Spezialisten eng mit Biglia verbunden. Seit sie 1997 die Generalvertretung in Deutschland übernahmen, konnten sie rund 700 Biglia-Maschinen verkaufen. Highlight unter den sieben präsentierten Biglia CNC-Drehzentren auf der EMO ist die B 620YS. Dieses Drehzentrum für die Stangenbearbeitung mit 6-Zoll-Motorspindel und bis 71mm Stangendurchlass wird die 5er-Modellbaureihe ablösen. Es ist mit Y-Achse (± 45 mm) und 5-Zoll-Gegenspindel ausgestattet. Die Drehlänge beträgt 620 mm, der maximale Drehdurchmesser 350 mm. Eine Besonderheit ist der neue Werkzeugrevolver mit 15 Stationen. Er enthält einen semidirekten Antrieb, das heißt, mit nur einer Anflanschung und ohne weitere Umlenkung. Mit 6000 U/min treibt der wassergekühlte Motor mit integrierter Öl-/Luftminimalmengenschmierung die Werkzeuge an. Dazu ist erstmalig optional ein integriertes Fertigteilhandling für absolut beschädigungsfreies Ausschleusen der Werkstücke erhältlich.

Eine weitere Neuheit 2017 ist das doppelspindlige CNC-Drehzentrum Biglia B 465RBT2 mit zwei Revolvern, zwei Y-Achsen und integriertem Portallader für Einlegeteile. Damit können Sägeabschnitte bis zu 5 kg und 200 mm Länge be- und entladen werden. Auf der Messe wird ein Modell mit zwei Bändern, eines für Rohteile, eines für Fertigteile, zu sehen sein.
Für die Schwerzerspanung ist die komplett flachgeführte Biglia B 750YS konzipiert, die den leistungsstarken, direkt angetriebenen Biglia-Revolver mit 16 Stationen enthält. Besonders auffällig ist die neue Fanuc CNC-Steuerung iHMI, die eine zweite CPU für periphere Leistungen enthält. Auf dem Full-Touch-Screen lassen sich damit weitere Informationen darstellen wie Zeichnungen, Betriebsanleitungen bis hin zu den Bildern von Überwachungskameras. Mit dieser B 750YS liefert Biglia auch eine erste Antwort auf Industrie 4.0-Anforderungen. Gemeinsam mit der italienischen Firma Alleantia entwickelten die Drehmaschinenhersteller eine Software, welche die Maschine ins Firmennetzwerk integriert und spezielle Programme für Diagnosen, Effizienz- und Kostenanalysen bietet. Die Maschine lässt sich damit auch in ein bestehendes ERP-System einbinden.

Des Weiteren wurde die zweite Generation des multifunktionalen 5-Achs-Dreh-/Fräszentrums Biglia SmartTurn S, das in mehreren Details verbessert wurde, auf der EMO 2017 vorgestellt. Außerdem die kompakte Zwei-Revolver-Maschine Biglia B 436Y2 mit Mitsubishi-Steuerung sowie die große, flachgeführte Biglia B 1250Y mit Lünette und Reitstock.

Kompetenz beim Fräsen
Bereits seit über zehn Jahren vertritt teamtec den japanischen BAZ-Hersteller OKK. In dieser Zeit konnte bei den teamtec-Mitarbeitern großes Fräs-Know-how wachsen, das den Kunden in vielfältiger Weise bis hin zur Applikationsbetreuung zugutekommt.
Ein Highlight auf dem der EMO 2017 war die mit einem MAM-Matrixmagazin ergänzte HMC500, ein horizontales Bearbeitungszentrum mit 500er Palette für die Serienfertigung. Gegenüber vergleichbaren Maschinen überzeugt es durch bis zu 15% schnellere Zykluszeiten, 20% mehr Verfahrweg und die schnelle Span-zu-Span-Zeiten von 2,9 Sek. Für kurze Nebenzeiten sorgen die 63 m/min Eilganggeschwindigkeit und 1G Beschleunigung.
Bei der VC-X Baureihe hat OKK großen Wert auf Kompaktheit und Ergonomie gelegt. Das vertikale 5-Achs-BAZ OKK VC-X500 überzeugt durch seine Verfahrwege von 700/850/610 mm in X/Y/Z bei geringer Aufstellfläche sowie guten Zugang zum Werkstück und zur Spindel (auf der Messe mit einer 20.000er ausgestattet). Die großzügig dimensionierten Linear-Rollenführungen sorgen für dynamische Vorschubwerte verbunden mit hervorragender Stabilität und Präzision. Alle Hauptkomponenten wie Arbeitsspindel, Kugelrollspindel und Bett sind temperaturüberwacht und ölgekühlt. Wärmekompensationssoftware unterstützt die Präzisionsbearbeitung.

Erweitertes Fräsprogramm
Während die angestammten Vertikal- und Horizontal-Bearbeitungszentren von OKK vor allem bei der Schwerzerspanung ihre Stärken ausspielen, kann teamtec seit letztem Jahr auch Branchen wie den Werkzeug- und Formenbau optimal mit Frästechnologie versorgen. Denn seitdem gehören auch die Fahrständermaschinen von Rema Control aus Stezzano bei Bergamo zum teamtec-Portfolio. Als Beispiel für die in verschiedenen Baugrößen verfügbaren Vertikal-Bearbeitungszentren war auf der EMO eine Newton Big NBT 5.25 zu sehen, eine typische Fünfachsfahrständermaschine, die von der neuen Fanuc CNC HMI gesteuert wird. Ihre Y- und Z-Verfahrwege betragen jeweils 800 mm. Der X-Weg ist bis zu 12.000 mm frei definierbar. Die Maschine kann wahlweise mit Schwenkkopf und mehreren Rundtischen ausgestattet werden
Außerdem zeigte Rema Control mit der Raffaello R5A.8 eine neue Version des 5-Achs-Bearbeitungszentrums mit Dreh/Schwenktisch an, das jetzt einen Schwenkkreis von 800 mm aufweist. Eine weitere Neuheit ist das Horizontalbearbeitungszentrum Ikaro, das leistungsstarke 5-Achs-Bearbeitung auf kleinem Platz ermöglicht. Die linearen Achsen (X und Z im Ständer, Z in der Palette) werden von einem 1000er-Rundtisch und einem Kessler Horizontal-/Vertikalkopf ergänzt.

Wer es zur EMO nach Hannover nicht geschafft hat, kann jederzeit einen Termin vereinbaren und Live-Zerspanung auch im neugebauten Technologiezentrum in Alzenau erleben!

20 Jahre deutsch-italienische Freundschaft

Italienische Qualitätsdrehzentren aus Alzenau

Die Familienunternehmen Biglia und teamtec ergänzen sich ideal und bieten im Team Zerspanungslösungen nach Kundenbedarf

Bereits seit 20 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen dem italienischen Drehmaschinenhersteller Biglia und dem deutschen Systemlieferanten teamtec. Die jeweiligen Geschäftsführer Mireille Blum und Mauro Biglia benennen die Stärken ihrer Partnerschaft und verraten, was der Kunde in Zukunft erwarten darf.

Das 1958 in Incisa Scapaccino gegründete Unternehmen Biglia hat sich zum führenden Hersteller von CNC-Drehzentren in Italien entwickelt. Geschäftsführer Mauro Biglia berichtet stolz: „Wir haben unser Maschinenkonzept ganz darauf ausgerichtet, dem Kunden einen Mehrwert zu verschaffen – durch ein hervorragendes Preis- / Leistungsverhältnis, hohe Benutzerfreundlichkeit, erstklassigen Service und vor allem durch die Zuverlässigkeit und hohe Produktivität unserer Maschinen.“ Diese sind einerseits standardisiert, lassen sich aber durch den modularen Aufbau an Kundenwünsche anpassen. So sieht sich Biglia nicht als reiner Maschinenlieferant, sondern als Lösungsanbieter, der mit dem Ohr ganz nah am Kunden ist.

Gerade in diesem Punkt ist Mauro Biglia froh, seit 1997 teamtec als Generalvertretung in Deutschland zu haben. „Unser in den 20 Jahren gewachsenes Verhältnis ist sehr eng und geht weit über die übliche Hersteller/Importeur-Beziehung hinaus. Wir wissen um das Know-how der teamtec Mitarbeiter und tauschen uns kontinuierlich über Kundenwünsche aus. So trägt unser Partner teamtec wirksam dazu bei, die Biglia-Produktpalette und -qualität permanent zu verbessern. Denn im Ziel, die Produktivität unserer Kunden zu verbessern, stimmen wir zu 100 Prozent überein.“

teamtec ist für Biglia ein zuverlässiger Partner, der sich mit hoher Kompetenz und Professionalität für den Vertrieb und Service der Biglia-Maschinen in Deutschland einsetzt. Und noch mehr: Ein wichtiger Bestandteil des teamtec-Angebotes ist – neben individuell ausgelegten Maschinen – einen Komplettservice zu bieten, der unter anderem die Optimierung der Fertigungsstrategie inklusive Programmierunterstützung zur Reduzierung von Rüst- und Zykluszeiten enthält.

Langfristige Kundenbindung durch Qualität, Kompetenz und Zuverlässigkeit
Auch teamtec-Geschäftsführerin Mireille Blum fühlt sich in der Partnerschaft mit Biglia wohl: „Das ist ein kerngesundes Familienunternehmen mit gelebten Werten. Wir arbeiten nicht zuletzt deshalb so lange und erfolgreich zusammen, weil wir die gleiche Firmenphilosophie vertreten. Wir sind beide nicht auf schnellen Profit aus, sondern wünschen uns langjährige Kundenbindungen, die sich nur über Qualität, Kompetenz und Zuverlässigkeit gewinnen lassen.“

Biglia ist ein Drehzentren-Hersteller mit Schwerpunkt Stangenbearbeitung. Zu den neuesten Entwicklungen gehört das erstmals auf der EMO in Hannover präsentierte Biglia CNC-Drehzentrum B 620YS. Es ist mit einer 6-Zoll-Motorspindel ausgestattet und bietet einen Stangendurchlass bis 71mm. Die Drehlänge beträgt 620 mm, der maximale Drehdurchmesser 350 mm. Die Y-Achse (± 45 mm) und eine 5-Zoll-Gegenspindel ermöglichen die Bearbeitung komplexer Werkstücke.

Eine Besonderheit ist der neue Werkzeugrevolver mit 15 Stationen. Er enthält einen semidirekten Antrieb, das heißt, mit nur einer Anflanschung und ohne weitere Umlenkung. Mit 6000 U/min treibt der wassergekühlte Motor mit integrierter Öl-/Luftminimalmengenschmierung die Werkzeuge an. Dazu ist erstmalig optional ein integriertes Fertigteilhandling für beschädigungsfreies Ausschleusen der Werkstücke erhältlich.

Eine weitere Neuheit ist das doppelspindlige CNC-Drehzentrum Biglia B 465RBT2 mit zwei Revolvern, zwei Y-Achsen und integriertem Portallader für Einlegeteile. Damit können Sägeabschnitte bis zu 5 kg und 200 mm Länge be- und entladen werden. Um die Automatisierungsfähigkeit zu demonstrieren, wurde die auf der EMO gezeigte Maschine mit zwei Transportbändern ausgestattet, eines für Roh- und eines für Fertigteile.

Für Automatisierungswünsche gerüstet
Gerade die Automatisierungsmöglichkeiten machen diese Maschinen für den deutschen Markt interessant, wie Mireille Blum betont: „Unsere Kunden verlangen immer mehr nach individuellen, automatisierten Fertigungslösungen, was von Biglia und uns gleichermaßen hohe Flexibilität erfordert. Daher schätzen wir es besonders, dass Biglia darauf reagiert und seine Maschinen automatisierungsfähig gestaltet. Wir freuen uns auch, wenn die Produktionskapazitäten dem Bedarf entsprechend angepasst werden, damit wir die steigenden Nachfragen bedienen können.“

Auch für Mauro Biglia ist klar, dass seine Maschinen die notwendigen Optionen aufweisen müssen, damit sie sich einfach in ein Automatisierungskonzept einbinden lassen. Das betrifft die Be- und Entladung der Werkstücke sowie den Transport der Werkstücke zu nachfolgenden Systemen wie Reinigungsstationen, Messstationen etc. Komplett automatisierte Maschinen wird es jedoch auch in Zukunft nicht von Biglia geben. „Dafür ist teamtec in der Lage, verschiedene Systeme nach Kundenwunsch zu integrieren“, betont der Firmenchef. „Die teamtec-Anwendungsspezialisten leisten hervorragende Beratung, nicht nur bei Fertigungsproblemen. Die Drehzentren werden in enger Zusammenarbeit mit uns perfekt ergänzt, um Turnkey-Lösungen für komplexe Anforderungen zu liefern.“

Wie wichtig der deutsche Markt für Biglia ist, zeigen die Zahlen: Rund zehn Prozent des Biglia-Umsatzes werden hier erwirtschaftet. Ein ähnlicher Wert, wie ihn die USA erreicht. Damit bestreiten diese beiden Märkte den Hauptexportanteil des italienischen Drehmaschinenherstellers. Für den Erfolg in Deutschland ist im Wesentlichen die teamtec GmbH verantwortlich, die in den vergangenen 20 Jahren mehr als 700 Biglia-Drehmaschinen verkauft hat.

Industrie 4.0 – Biglia und teamtec sind bereit
Von starken Märkten wie Deutschland gefordert, stellt sich Biglia auch dem Thema Industrie 4.0. Laut Mauro Biglia müssen in Zukunft alle Maschinen mit entsprechender Sensorik und allen erforderlichen Schnittstellen für die Kommunikation zwischen Maschinen ausgestattet sein, um den Prozessen eines erfolgreichen Fertigungsbetriebes genügen zu können. „Als Hersteller müssen wir dafür Sorge tragen, dass die Maschinen diese Optionen aufweisen“, ist sich Mauro Biglia seiner Aufgabe bewusst und nimmt auch teamtec in die Pflicht: „Die Vertriebspartner haben dann die Aufgabe, das entsprechende Fachpersonal für die Integration der Systeme beim Kunden bereitzustellen.“

Mit der Biglia B 750YS, einem flachgeführten Drehzentrum für die Schwerzerspanung liefert Biglia eine erste Antwort auf Industrie 4.0-Anforderungen. Gemeinsam mit der italienischen Firma Alleantia entwickelten die Drehmaschinenhersteller eine Software, welche die Maschine ins Firmennetzwerk integriert und spezielle Programme für Diagnosen, Effizienz- und Kostenanalysen bietet. Damit lässt sich die Biglia B 750YS auch in ein bestehendes ERP-System einbinden.

Als Steuerung nutzt die Biglia B 750YS die neue Fanuc CNC-Steuerung iHMI, die eine zweite CPU für periphere Leistungen enthält. Auf dem Full-Touch-Screen lassen sich damit weitere Informationen darstellen wie Zeichnungen, Betriebsanleitungen bis hin zu den Bildern von Überwachungskameras.